Benchmarking

Benchmarking ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem Produkte und Dienstleistungen des eigenen Unternehmens mit denen der stärksten Mitbewerber gemessen und miteinander verglichen werden. Benchmarking ist also keine einmalige Wettbewerbsanalyse bzw. Stärken-Schwächen-Analyse mit anschließendem Vergleich. Solche Verfahren besitzen zumeist einen hohen Kostenfaktor, weil oft anschließend die Ergebnisse nicht implementiert werden. Benchmarking ist also ein kontinuierliches Verbesserungssystem, das direkt in das Unternehmen implementiert wird. Mit ihm verfügt das Management über ein Instrument, mit dem die Unternehmensziele und -aktivitäten im ständigen Vergleich an die veränderten Kundenbedürfnisse angepasst werden können.

Benchmarking ist heutzutage wichtiger als je zuvor, denn von Tag zu Tag verschärfen sich die Marktbedingungen. Mithilfe von Benchmarking können Unternehmungen wettbewerbs- und überlebensfähig bleiben. Der immer wiederkehrende Prozess des Benchmarkings kann in sieben Schritten dargestellt werden:

  • Stärken-Schwächen-Analyse der eigenen Unternehmung
  • Analyse des dringendsten Handlungsbedarfs und der besten Chancen
  • Ermittlung des Best-Practice-Unternehmens
  • Warum ist diese Unternehmung so gut? Wie war dies möglich?
  • Was kann die eigene Unternehmung daraus lernen? Was kann man kopieren?
  • Zielabstimmung und Umsetzung
  • Erfolgsmessung und Soll-Ist-Vergleich

 

Man unterscheidet in der Regel 3 Arten des Benchmarkings voneinander:

  • Schatten-Benchmarking

    Das Schatten-Benchmarking ist ein Vergleich mit der direkten Konkurrenz, ohne dass sie es weiß. Hier kann eine vergleichsweise einfache Projizierung auf die eigene Unternehmung vorgenommen werden, da bereits ähnliche Technologien, Betriebsmittel und Arbeitsprozesse verwendet werden. Die Schwierigkeit gestaltet sich hier jedoch in der erschwerten Informationsbeschaffung.

  • Funktionales Benchmarking

    Beim funktionalen Benchmarking, also mit Unternehmen, die z.B. in einem bestimmten Prozess, aber in einer anderen Branche als Weltklasse anerkannt sind, kann der Anwender innovative Praktiken entdecken, da sich der Zugang zu diesen einfach gestaltet. Der Transfer dieses Modells in eine andere Umgebung ist hierbei die Herausforderung, doch dafür führt diese Methode oft zu überraschenden Ergebnissen.

  • Internes Benchmarking

    Beim internen Benchmarking, also mit verschieden Abteilungen/ Standorten, sind die relevanten Daten leicht erhältlich. Jedoch fehlt hier der Blick über den Tellerrand hinaus und innovative Entdeckungen sind selten. Zudem kann sich ein Konkurrenzkampf zwischen den Abteilungen entwickeln.

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